STUDIO-AUSSTELLUNG

SOFT-OPENING am 22. und 23. Mai von 11 bis 18 Uhr. Der Künstler ist anwesend.

Die letzten kalten Tage

CHRISTOPHER AMM, Fresko, Zeichnung, Studie

Christopher Amm (*1992)

ist freischaffender Bildender Künstler in Berlin. Er studierte Freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Künste Karlsruhe 2013-2016, der Accademia di Belle Arti di Napoli 2016 und der Universität der Künste Berlin 2016-2019. Meisterschüler bei Mark Lammert 2019. Seit 2021 Lehrauftrag für Malerei an der Universität der Künste Berlin.

Jüngste Ausstellungen in Scaling Spaces, Berlin 2020 und Kunsthaus Sans Titre, Potsdam 2019. Initiierung und Teilnahme an interdisziplinären Projekten wie dem „Institut für unvorhergesehene Zusammenarbeit“ mit Gintersdorfer/Klaßen in Mexiko Stadt, Weimar und Berlin 2019 und der Veranstaltungsreihe „an unsere Freunde“ an der UdK Berlin 2017.

Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes 2016-2019, Promos-Auslandsstipendium des DAAD 2019, Theodor-Pfizer-Stipendium 2019, Helmut Thoma Preis 2019, seit 2020 Atelierförderung BBK Berlin.

Im Zentrum seiner Ravensburger Einzelausstellung steht die Auseinandersetzung mit Wandmalerei. Im Fresko mit seinen technischen Besonderheiten, die Einschränkungen aber auch Freiheiten bedeuten, müssen elementare künstlerische Fragen immer wieder neu gestellt werden. Die unmittelbare Wirkung von Oberfläche und Farbauftrag steht dabei einer umfangreichen Konzeption, Planung und Vorbereitung der Arbeit gegenüber.

Dabei spielen die Orte, aber auch Geschichte und gesellschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle.  Diese Prozesse werden in der Ausstellung anhand einer Auswahl an transportablen Fresken, Zeichnungen und Studien gezeigt.

HAUPTRAUM-AUSSTELLUNG

ANSICHTSSACHE

EVA GIESELBERG UND GABI-JANKER-DILGER

EIN KÜNSTLERISCHER DIALOG

Eva Gieselberg und Gabi Janker-Dilger sind zwei Künstlerinnen der Galerie 21.06 der ersten Stunde. Thematisch lagen sie zunächst weit auseinander. Denn während die Fotografin Eva Gieselberg mit ihren #candycar-Motiven kleine gebrauchte Modellautos zum Strahlen brachte, experimentierte Gabi Janker-Dilger mit unterschiedlichsten Materialien an der Entwicklung neuer Ordnungsstrukturen. Den Anfang ihrer neuen Objektkunst machte ein Zufallsfund von Peddigrohr-Resten im eigenen Keller. In nur zwei Jahren hat sich die Ravensburger Objektkünstlerin ein technisches Knowhow und ihr künstlerisches Alleinstellungsmerkmal erarbeitet.

Das Markenzeichen von Eva Gieselbergs gegenständlicher Fotokunst war über Jahre hinweg das Spiel mit Farbe, Tiefe, natürlichem Licht und Perspektivwechseln. Ein Wandobjekt Janker-Dilgers, das im Sommer 2020 in der Galerie 21.06 ausgestellt war, gab den entscheidenden Auslöser für eine inhaltliche Neuorientierung der leidenschaftlichen Fotografin.

Was heute selbstbewusst und ganz zu Recht mit dem Titel ANSICHTSSACHE als beeindruckender künstlerischer Dialog in der Ravensburger Marktstraße seine Premiere feiert, begann zunächst als ein zaghafter Annäherungsprozess zweier Künstlerinnen, die lernten einander zu vertrauen und die beschlossen, gemeinsam stärker zu sein.

Dieser Ausstellung können wir uns nicht vorsichtig annähern, sondern wir tauchen sofort ein in das Meer von Farbe, Linie, Raum.  Im Neben- und Miteinander von Fotografie und Wandobjekt entwickelt sich ganz von selbst eine positive Strahlkraft, die sich wie eine Ausschüttung von Glückshormonen anfühlt.

Wir spüren förmlich, wie sich beide Künstlerinnen in ihrem Tun gegenseitig beflügelten, ohne dass die eine der anderen die Show stiehlt. Sowohl die Objekte als auch die Fotografien bieten daher vielschichtige Ansichten und Interpretationsansätze.

Beide Künstlerinnen plädieren in ihren gemeinsamen Auftritt auch für die Bedeutsamkeit von Meinungsvielfalt und Toleranz. Jede Position in einem System hat ihre Daseinsberechtigung. Sie komplettiert bzw. ergänzt das Bild, das wir uns von etwas machen. Infolgedessen hat jeder Standpunkt seine eigene Logik und Dynamik, mögen die einzelnen Sichtweisen noch so konträr erscheinen.

Den Wechsel der Perspektive als Bereicherung zu verstehen, erschließt sich bei diesem künstlerischen Projekt auf Anhieb. Nah an die Dinge heran zu treten, um Sachverhalte und Positionen genauer zu beleuchten, führt zu einer bereichernden Erweiterung der Wahrnehmung. Unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen, setzt völlig neue Aspekte frei.

Eva Gieselbergs und Gabi Janker-Dilgers Dialog kommt daher genau zur richtigen Zeit, denn er verleiht uns Flügel und zeigt, dass Kunst ein Lebenselixier sein kann.

Seit 17. Mai gilt wieder click&meet.

Wir öffnen jeweils Mittwoch bis Freitag von 14 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr. 

Nehmen Sie jederzeit Kontakt mit uns auf,  buchen Sie einen Termin. Wir sind weiterhin für Sie da!

0170 7132571 oder welcome@galerie2106.de