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Ab 11. März werden wir mit Terminbuchung wieder öffnen. Nutzen Sie die Chance und schauen Sie mit Voranmeldung oder mit Spontantermin vorbei. Wir sind Donnerstag und Freitag von 14 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr immer für Sie da!
Eva Gieselberg - Gabi Janker-Dilger | ANSICHTSSACHE, ab 9.4. im Hauptraum

EVA GIESELBERG und GABI JANKER-DILGER

ANSICHTSSACHE

ab 9.4. im Hauptraum

 Die Objektkünstlerin Gabi Janker-Dilger und die Fotografin Eva Gieselberg leben beide in Ravensburg. Gemeinsam begaben sie sich im vergangenen Jahr auf eine schöpferische Reise und stellen diesen künstlerischen Dialog unter dem Projekt-Titel ANSICHTSSACHE erstmals in unserer Galerie aus.

Während Janker-Dilgers Objekte die Komplexität energetischer Sphären als Ganzes einfangen, sind die fotografischen Momentaufnahmen, die Gieselberg von Janker-Dilgers Objekten macht, eine Hommage an die Betrachtung des Details. Fokus und Gesamtheit treten miteinander in einen facettenreichen Dialog.

Fotografie und Objektkunst – ein ungewöhnliches Duo – verstärken sich im gemeinsamen Auftritt zu einem sinnlichen Plädoyer für die Bedeutsamkeit von Meinungsvielfalt und Toleranz.

Janker-Dilgers haben die Lebendigkeit energetischer Systeme zum Thema. Die aus Peddigrohr gefertigten Skulpturen bilden eine Fülle an Raumlinien, die sich ineinander verschlingen und wie ein ununterbrochener Veränderungsprozess anmuten. Alles ist miteinander verbunden und im stetigen Wandel begriffen.

In Kombination mit den zweidimensionalen Schattenbildern entstehen spannungsreiche Wechselwirkungen und Kontrastfelder, die je nach Blickwinkel und Lichteinfall völlig verschiedene Aussagen erzeugen.

Gieselbergs Fotografien suchen und finden die Ästhetik in der Formsprache des Details und im Wechsel der Perspektive. Sie gehen nah heran an das Objekt, spielen mit der Vielfalt an Blickwinkeln und unterstreichen die Schönheit und Daseinsberechtigung jeder Haltung im Rahmen der linearen Systeme.

Gieselberg fotografiert ausschließlich bei natürlichem Licht. Sie komponiert ihre Arbeiten bereits während der Aufnahme und verzichtet auf eine nachträgliche digitale Bildmanipulation. Die Künstlerin versteht ihre Arbeit als Malerei mit der Kamera.