Vorschau

Wann wir uns wieder auf Publikum freuen dürfen, wissen wir leider nicht. Aber wir trotzen Corona und machen weiter.
DETLEF WASCHKAU | THE CITIES IN ME, ab 27.03.2021 im STUDIO

DETLEF WASCHKAU

THE CITIES IN ME, Holzreliefs und Papierarbeiten

ab 27.3. im STUDIO

In Anlehnung an seine Berliner Einzelausstellung zeigen wir eine exemplarische Auswahl neuer Arbeiten des Berliner Künstlers in unserem STUDIO-Raum. Nach seinem ersten Aufritt in Ravensburg in 2018 freuen wir uns sehr auf die zweite Ausstellung des Berliner Künstlers in unserer Galerie.

Detlef Waschkau (*1961) stammt aus Hannover und studierte er an der Hochschule der Künste Bildende Kunst Berlin Bildhauerei, war dort Meisterschüler und Stipendiat der Stiftung Kulturfonds. Mit seinen Werken ist er international in Einzel- und Gruppenausstellungen und regelmäßig auf Kunstmessen vertreten.

Waschkau legt stets sein besonderes Augenmerk auf die Architektur und auf die Dynamik des Stadtraums, aber auch die Menschen in der Stadt sind ein großes Thema seines Werkes. Was vom Künstler zunächst vor Ort durch Fotografien und Skizzen festgehalten wird, bietet später im Atelier die Grundlage für ein Œuvre, das die Themen „Stadt und Mensch“ und „Stadt als Bühne“ beinhaltet.

Beeindruckend ist die außergewöhnliche Technik des Holzreliefs, bei der ein Hybrid aus Malerei und Bildhauerei entsteht. Bei diesen Bildobjekten trägt der Künstler die oberen Holzschichten mit Hammer und Beitel so ab, dass sich mit den Reliefstrukturen die Motive seiner Kunst schrittweise entwickeln können. Holz ist bei ihm also gleichsam Material und Motiv!

Detlef Waschkaus Kunst ist ein „must have“ für alle Großstadtmenschen und für solche, die in der Provinz leben und sich manchmal nach urbanen Räumen sehnen.

Waschkaus Kunst kann das Reisen zwar nicht ersetzen, aber sie kann Sehnsüchte bündeln und die Welt zu uns nach Hause holen!

Eva Gieselberg - Gabi Janker-Dilger | ANSICHTSSACHE, ab 27.3. im Hauptraum

EVA GIESELBERG und GABI JANKER-DILGER

ANSICHTSSACHE

ab 27.3. im Hauptraum

 Die Objektkünstlerin Gabi Janker-Dilger und die Fotografin Eva Gieselberg leben beide in Ravensburg. Gemeinsam begaben sie sich im vergangenen Jahr auf eine schöpferische Reise und stellen diesen künstlerischen Dialog unter dem Projekt-Titel ANSICHTSSACHE erstmals in unserer Galerie aus.

Während Janker-Dilgers Objekte die Komplexität energetischer Sphären als Ganzes einfangen, sind die fotografischen Momentaufnahmen, die Gieselberg von Janker-Dilgers Objekten macht, eine Hommage an die Betrachtung des Details. Fokus und Gesamtheit treten miteinander in einen facettenreichen Dialog.

Fotografie und Objektkunst – ein ungewöhnliches Duo – verstärken sich im gemeinsamen Auftritt zu einem sinnlichen Plädoyer für die Bedeutsamkeit von Meinungsvielfalt und Toleranz.

Janker-Dilgers haben die Lebendigkeit energetischer Systeme zum Thema. Die aus Peddigrohr gefertigten Skulpturen bilden eine Fülle an Raumlinien, die sich ineinander verschlingen und wie ein ununterbrochener Veränderungsprozess anmuten. Alles ist miteinander verbunden und im stetigen Wandel begriffen.

In Kombination mit den zweidimensionalen Schattenbildern entstehen spannungsreiche Wechselwirkungen und Kontrastfelder, die je nach Blickwinkel und Lichteinfall völlig verschiedene Aussagen erzeugen.

Gieselbergs Fotografien suchen und finden die Ästhetik in der Formsprache des Details und im Wechsel der Perspektive. Sie gehen nah heran an das Objekt, spielen mit der Vielfalt an Blickwinkeln und unterstreichen die Schönheit und Daseinsberechtigung jeder Haltung im Rahmen der linearen Systeme.

Gieselberg fotografiert ausschließlich bei natürlichem Licht. Sie komponiert ihre Arbeiten bereits während der Aufnahme und verzichtet auf eine nachträgliche digitale Bildmanipulation. Die Künstlerin versteht ihre Arbeit als Malerei mit der Kamera.