Cosmopolitan | 27.03. – 15.05.2021

Zu den Werken des Künstlers

DETLEF WASCHKAU, Pigment auf Holz und Papier

Das Thema des Berliner Bildhauers und Malers Detlef Waschkau (*1961) sind Großstädte.

Er liebe es, absolut fremd zu sein, sich auf Neues einzulassen und sich nicht innerhalb fester Strukturen bewegen zu müssen, so der Künstler. Während seiner zahlreichen Reisen und während längerer Studienaufenthalte in den USA, in Japan, China und Europa versuchte Waschkau jeweils, in den Fluss des Lebens jener fremden Großstädte einzutauchen und sich in den Sog der Megacities zu begeben.

Waschkau legt stets sein besonderes Augenmerk auf die Architektur und auf die Dynamik des Stadtraums, aber auch die Menschen in der Stadt sind ein großes Thema seines Werkes, wie beispielsweise in seinem Werk „City Dreamer“, dem Porträt eines schlafenden Mannes in einer U-Bahn.

Was vom Künstler zunächst vor Ort durch Fotografien und Skizzen festgehalten wird, bietet später im Atelier die Grundlage für ein Œuvre, das die Themen „Stadt und Mensch“ und „Stadt als Bühne“ beinhaltet.

Detlef Waschkau stammt aus Hannover und studierte er an der Hochschule der Künste Bildende Kunst Berlin Bildhauerei, war dort Meisterschüler und Stipendiat der Stiftung Kulturfonds. Mit seinen Werken ist er international in Einzel- und Gruppenausstellungen und regelmäßig auf Kunstmessen vertreten.

Seine jüngste Einzelausstellung in der Kommunalen Galerie Berlin wurde durch die umfassende Publikation „The cities in me“ begleitet, die Sie auch bei uns erwerben können.

Im direkten Anschluss an die Berliner Ausstellung zeigten wir zum zweiten Mal in unserer Galerie ausgewählte Werke des Berliner Künstlers. Mit der Ausstellung „COSMOpolitan“ holten wir erneut die Großstadt in die Kleinstadt. Wir wissen zwar, dass Kunst das Reisen nicht ersetzen kann, aber wir wissen auch, dass Kunst Sehnsüchte stillen kann, und das ist in diesen schwierigen Zeiten doch ein großes Gut. Beeindruckend ist im Werk Waschkaus die außergewöhnliche Technik des Holzreliefs, bei der ein Hybrid aus Malerei und Bildhauerei entsteht. Bei diesen Bildobjekten trägt der Künstler die oberen Holzschichten mit Hammer und Beitel so ab, dass sich mit den Reliefstrukturen die Motive seiner Kunst schrittweise entwickeln können. Holz ist bei ihm also gleichsam Material und Motiv!

Detlef Waschkaus Kunst ist ein „MUST HAVE“ für alle Großstadtmenschen und für solche, die in der Provinz leben und sich nach urbanen Räumen sehnen.